Vorsorge + - Ein Plus Für Ihre Sicherheit
 
Ultraschall der inneren Geschlechtsorgane
Ultraschall der Brust
Vorsorge-Mammographie
Osteoporose-Diagnostik
 
 

Liebe Patientin,

Gesundheit steht in unserer Werteskala ganz oben – ohne Gesundheit keine Lebensqualität! Immer mehr Menschen verstehen, dass sie durch eine ausgeglichene Lebensweise und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen selbst einen ganz entscheidenden Beitrag zur Erhaltung ihres Wohlbefindens leisten können.

Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß den „Krebsfrüherkennungsrichtlinien“ Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten und von Ihrer Krankenkasse zu erstattenden Vorsorgeleistungen:

•  Scheideneingangs- oder Scheiden-Erkrankungen (durch Sichtkontrolle/Abtasten)

•  Gebärmutterhals-Erkrankungen (durch Sichtkontrolle/ Krebsabstrich)

•  Gebärmutterkörper-Erkrankungen (durch Abtasten)

•  Eierstock-Erkrankungen (durch Abtasten)

•  Enddarm-Erkrankungen (durch Abtasten/Stuhltest ab dem 50. Lebensjahr)

•  Brust-Erkrankungen (durch Abtasten)

Ergeben die ärztliche Befragung und die geschilderten Untersuchungen keinen konkreten Krankheitsverdacht oder Hinweis, sind nach den gesetzlichen Richtlinien keine weiteren Untersuchungen vorzunehmen.

Außerhalb der gesetzlich vorgesehenen und notwendigen Untersuchungen kann auch bei unauffälligen Befunden eine gezielte Ultraschall-Untersuchung wertvolle Hinweise geben auf gutartige oder bösartige Erkrankungen des Gebärmutterkörpers, der Eierstöcke und der Brust. Eine zusätzliche Methode zur Früherkennung eines Brustkrebses ist die Mammographie (ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre zu empfehlen).

Dem Anspruch nach einer verfeinerten Diagnostik wollen wir mit dem Programm Vorsorge + gerecht werden. Sie entscheiden selbst, welchen Umfang und welche Qualität Ihre frauenärztliche Betreuung haben soll.

Mit diesen Zusatz-Untersuchungen wird also ein deutliches Plus an Sicherheit erreicht.

 
Vorsorge + - Ein Plus Für Ihre Sicherheit

Über die vom Gesetzgeber vorgesehene notwendige, zweckmäßige und wirtschaftliche Behandlungsweise hinaus sind ohne Zweifel diese sogenannten Individuellen Gesundheits-Leistungen („IGEL-Leistungen“) anerkanntermaßen medizinisch sinnvoll und wünschenswert. Diese IGEL-Leistungen dürfen aber weder von den Versicherten zu Lasten der Krankenkassen beansprucht, noch vom Arzt bewirkt, noch von den Krankenkassen bewilligt werden (§12 Abs. 1S. 2 SGB V).

Nach dem Willen des Gesetzgebers müssen gesetzlich Krankenversicherte die Rechnungen für diese Wunschleistungen also selbst gemäß der derzeit gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ 1996) begleichen.