Ambulante Operationen

Als gynäkologischer Belegarzt am Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim kann ich Ihnen folgende gynäkologische Operationen als ambulanten Eingriff anbieten, das heißt hierfür ist normalerweise keine stationäre Aufnahme notwendig:

 

• Ausschabung (Abrasio) mit Spiegelung der Gebärmutterhöhle (Hysteroskopie)
• Konisation (kegelförmige Gewebsprobe vom äußeren Muttermund bei auffälligem Abstrichergebnis
• Abort-Cürettage (Ausschabung bei Fehlgeburt)
• Bauchspiegelung (diagnostische Laparoskopie) bei Kinderwunsch und Schmerzen
• Tubensterilisation (operative Eileiterunterbindung)
• Vulva-Operationen (kleinere OP's am äußeren Geschlechtsteil)
• Mamma-Probe-Excisionen (Gewesentfernung bei tastbaren Brustdrüsenbefunden)

 

Für diese ambulant durchzuführenden Eingriffe steht im Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim ein eigener Gyn.-Operationssaal mit modernem Instrumentarium und einem eingespielten gynäkologischen Operationsteam zur Verfügung. Üblicherweise werden die ambulant zu operierenden Patienten am Vortage dem Narkosearzt zur sog. Prämedikation vorgestellt. Am nächsten Tag wird die Patientin erst 2 Stunden vor der geplanten Operation auf der Gynäkologischen Station zur unmittelbaren Vorbereitung zum geplanten Eingriff einbestellt. Nach der Operation erfolgt die postoperative Überwachung über das Wachzimmer, welches von dem im Hause anwesenden Anästhesisten mittversorgt wird und die Patientin dann bei einem unauffälligen Verlauf üblicherweise 4-6 Stunden nach der OP von einem Angehörigen nach Hause wieder abgeholt werden kann. Die häusliche Versorgung nach dem operativen Eingriff sollte durch anwesende Angehörige gewährleistet sein. Der Operateur ist nach der OP Tag und Nacht telefonisch erreichbar. Die nachfolgend im einzelnen näher vorgestellten frauenärztlichen Eingiffe eignen sich besonders gut dazu, ambulant durchgeführt zu werden; hierbei unterscheidet sich Qualität der Operation nicht von der Durchführung im Krankenhaus mit stationärer Betreuung.